1 ANDAMANEN




10 Tage Urlaub auf den Andamanen mit meiner Freundin Alison aus England.
Von Ooty nach chennai, von chennai ueber den indischen Ozean nach Port Blair, von Port Blair mit der Faehre nach Havellock Island, dort nach einem Tauchkurs gesucht und zufaellig in einer Basthuette direkt neben zwei Freunden von uns (auch Volunteers von derselben Organisation)gelandet.
Tauchen war das schoenste, was ich in den Ferien gemacht habe. Direkt unter der Wasseroberflaeche wimmelt es nur so von Fischschwaermen und Korallen. Lange Fische schwimmen direkt unter der Oberflaeche wie Lanzen, dass man sich vorsieht, dass sie einem nicht gegen die Taucherbrille stossen. Verwirrte Nemos schwimmen hektisch aus ihren orangenen Anemonen, schauen ob die Luft rein ist, sehen mich und schwimmen rueckwaerts zurueck.
Ich bin insgesamt 18m tief getaucht.
Und in Kalkutta das letzte Ueberbleibsel der Andamanen: Ich finde beim Waesche waschen eine tote Babyschildkroete im Seifenwasser.
Zeitungsbericht:
3 Tage nachdem wir gegangen waren wurde hier eine amerikanische Touristin von einem Salzwasserkrokodil gefressen!
Saltwater Crocodile Kills Student Lauren Failla
May 9, 2010 • Posted in News
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It is so sad that American Lauren Failla, 25, was killed by a saltwater crocodile while snorkeling in India’s Andaman Islands on April 28. Family and friends of Lauren Failla are angry because there were no warning signs or saltwater crocodile advisories at the resort at which she stayed.
Lauren-Failla
According to MSNBC reports, there have been 24 crocodile attacks in the islands in the past 25 years, four of which were fatal. Saltwater crocodiles are behemoths that can grow to 20 feet in length and weigh more than a ton.
Failla recently finished her master’s degree in art at Sotheby’s Art Institute in London.
Lauren’s sister, Emily, was also in her mid-20s when she died in a rock-climbing accident in Washington State.
2 KALKUTTA










Flug nach Kalkutta gecancelt, wir werden- 2 Tage spaeter- in ein Flugzeug nach Bangalore gesetzt mit nichts weiter als Bescheinigung, dass wir von dort auch eine Flug nach Kalkutta bekommen, als einem Ausdruck eines e-tickets das aussieht wie eine e-mail die zurueckkommt wenn sie nicht versendet werden konnte... nach einer Nacht in Bangalore und einem Umweg ueber Mumbai kommen wir nach Kalkutta.
Es ist heiss, laut und so viele Menschen sorgen fuer 1000 Eindruecke gleichzeitig und bei mir Kopfweh- 1000Gerueche vermischt mit dem Strassenmuellgestank, 1000Laeden und Werbungen es gibt keinen Platz wo man hinschauen kann um seine Augen auszuruhen ausser den Himmel,alles hupt, ruft, redet, handelt,blinkt und tippt einem auf die schulter.
Wir waren nicht die einzigen die recht wenig von der Stadt gesehen haben, weil wir lieber den ganzen Tag im Park im Schatten lagen, andere meinten auch nach den Ferien, sie seien den ganzen Tag im Hotel geblieben, weil es ihnen zu heiss und zu anstrengend war in Kalkutta.
In unserem Zimmer in Kalkutta waren alle Wände vollgemalt und beschrieben, dieses Gedicht hat mir besonders gut gefallen:
Listen to the fairies
Close your eyes. Open your heart.
Let your mind become quiet.
And listen.
Wherever there is a tree.
Or a flower
There will be a fairy
Even in a place like kalkutta
Listen to the fairies.
Listen to their whisper
to their laughter, listen
to their song.
The fairies sing about
the little things.
About a sunbeam.
About the shape of a young leaf.
About a mindrap.
About love.
About helping and
taking care of something.
Just listen,
without any effort.
You dont have to understand or
memorize their words for the future.
The fairies dont count the years.
They count only moments.
Cause thats what its all about.
So find your peace. Let go of everything.
Open your heart.
And live.
3 VARANASI





E-Mail: Bin in VARANASI haengengeblieben. Ist irgendwie etwas besonderes. Makaber. Nicht der richtige Ausdruck.
Gestern abend bin ich den ueblichen Weg am Ganges zurueck zu meinem Guesthouse gegangen und es lag ein
menschlicher Fuss auf dem Gehweg. Zwei Hunde waren in der Naehe. Es laufen viele Menschen auf dem Weg. Der
Farbe nach zu urteilen
lag er schon etwas laenger im Wasser und war auch schon angefressen. Eindeutig ein Maennerfuss. - Daneben
baden viele viele Pilger im Ganges und trinken auch das Wasser. - Es tauchen eben immer wieder Leichen auf.
Aber die meisten werden verbrannt. Auch gleich daneben und die Asche kommt in den Ganges. Wasser aus dem
Ganges ist eben Heilig.
VARANASI
Lieben Gruss
Karli
4 KAJURAHO












Kajuraho ist ein kleines indisches Doerfchen, nur bekannt fuer seine Kamasutra Tempel. Ich fand es so wunderschoen ruhig dort, und auch die Tempel wunderschoen.
Ausserdem eine riesen Umstellung, ab hier bin ich ganz alleine weitergereist. Ich wollte das mal ausprobieren. Allerdings gehen einem die starrenden Inder besonders in kleinen Doerfern doch manchmal ein bisschen auf den Sack. Da ist es immer gut wenn man jemanden kennenlernt und nicht ganz alleine angestarrt wird.
5 AGRA



Der Taj Mahal war echt schoen und von dem Hoteldach aus konnte ich ihn abends beleuchtet sehen.
6 AMRITZAR



Der goldene Tempel ist der heilige Ort der Sikhs. Jeder, egal welche Religion oder aus welcher Kaste darf umsonst dort uebernachten und essen.
7 RICHIKESH


Diese lustige Familie (Sie haben die ganze Fahrt ueber Lachkraempfe gehabt besonders die Mutter, der Onkel schien ein richtiger Scherzkeks zu sein er sagte immer was ganz ernst und alle bogen sich vor lachen) habe ich in der Sammel-Rikscha auf dem Rueckweg von Richikesch nach Haridwar kennengelernt und sie luden mich ein mit ihnen im Ganges zu baden. In Varanasi war der Ganges mir zu dreckig aber in Haridwar vertraute ich mal darauf dass er noch nicht so verdreckt sein kann und kam mit. Ich badete mit Kleidern und die Mutter, die Schwester und ich nahmen uns bei den Haenden und tauchten immer wieder unter und auf und ich wurde dabei immer von der Stroehmung weggeschwemmt. Ich hatte eigentlich damit gerechnet nichts besonderes zu unternehmen und am naechsten morgen um 4 Uhr morgens in den Zug zu steigen, stattdessen ging ich noch mit der Familie mit was essen, mitten in der Nacht zu einem Tempel auf einem Berg auf der anderen Seite der Stadt zu pilgern und ihn gerade noch zu erreichen bevor er schloss und mit einer 10 Koepfigen indischen Grossfamilie in einem zweibettzimmer zu schlafen.
8 PONDICHERI








Ein wochenendausflufg nach den Ferien,. um nach dem vielen Norden noch ein bisschen vom Sueden zu sehn.. Pondicheri war vor 50 Jahren von den Franzosen besetzt und darum sprechen einige alte Inder eher Franzoesisch als deutsch.
1 Kommentar:
Namaste Tatjana! :)
Ich bin durch zufall auf deinen Blog gestossen und habe nun ganze 2Stunden fasziniert und einfach nur total interessiert vor dem Bildschirm gehockt, obwohl ich die ganze Zeit Blasendruck verspuere: deine Eintraege sind einfach nur zu spannend! :)
Ich (Ellen) mache gerade selbst in Indien (->Bangalore) ein soziales (Halb-)Jahr und kam auf Umwege durch das Wort Akka auf deine Seite ;)
Nun wollte ich dir einfach nur mal mitteilen, wie toll und einfach nur beeindruckend dein Blogg ist; Respekt! :)
Ich wuensche dir alles Liebe und Gute fuer deinen wiederum neuen Lebensabschnitt (back in Germany -?)
Mach es gut,
Ellen :)
(ich will jetzt nicht selbstueberzeugt rueberkommen oder ietwas, nur ich selbst konnte dich leider nicht bei sozialen Netzwerken ausfindig machen; falls von deiner Seite iein Intresse bestehen sollte deine zufaellige Bloggbesucherin zu finden > bright-phantom@web.de)
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